Donald Trump schafft es auch den unangenhmsten Termin zu seiner Show zu machen. Ein ehemaliger- und vielleicht-bald-wieder-US-Präsident vorm Strafgericht! Heute Nachmittag in New York.
"So etwas hat es noch nie gegeben. Alle Experten sagen, dieser Fall sei Unsinn. Es hätte niemals so weit kommen dürfen."
Es geht um Finanzbetrug, Schweigegeld und angeblichen Sex - mit ihr: Ex-Pornosternchen Stormy Daniels. Wir erleben ihn kurz vorm Prozessstart.
an presse vorbei und trotzig
Vielleicht weil er ahnt, was jetzt, 18 Jahre nach der angeblichen Sex-Affäre, auf ihn zukommen könnte?
Sommer 2006: während eines Golfturniers in Los Angeles soll die damals 26-Jährige Stormy Daniels in einem Hotelzimmer Sex mit Donald Trump haben.
Darüber spricht die heute 45-Jährige verganges Jahr mit uns.
"Situation falsch eingeschätzt..."
Und das angeblich nur ein paar Monate nachdem Ehefrau Melania den gemeinsamen Sohn zur Welt bringt.
2016, kurz vor der Präsidentschaftswahl, kommt es zu einer Schweigegeldzahlung an Daniels, bürgerlich Stephanie Clifford - 120tausend Euro. Aber warum genau, wenn laut IHM doch NIX lief? Trump erklärt das auf X so:
"Die Vereinbarung diente dazu, die von Miss Clifford erhobenen falschen und erpresserischen Anschuldigungen wegen einer Affäre zu unterbinden. Gelder aus der Kampagne oder Wahlkampfspenden spielten bei dieser Transaktion keine Rolle."
Wurden ihr Schweigegeld also fasch abgerechnet? Das muss jetzt das Gericht klären. Es wird auch das erste Mal sein, dass der 77-Jährige Daniels wiedersieht, als Zeugin an einem der kommenden Prozesstage.
"Habe keine Sorge ihm wieder zu begegnen. Ich habe ihn nackt gesehen! Als ob er jetzt noch furchteinfößender werden würde."
Sie gibt sich kampflustig, als könne sie es kaum erwarten IHRE Version aus der Nacht mit Donald Trump zu erzählen - aus Rache? Im Fall einer Verurteilung drohen ihm mehrere Jahre Haft, eine Bewährungsstrafe gilt aber als wahrscheinlicher, sollte er tatsächlich verurteilt werden.