Es ist ein idylli-scher Anblick. Rehe mitten in der Stadt. In Fulda, Auf dem Zentralfriedhof – ein Kleinod, für Mensch und Tier. Aber damit ist jetzt Schluss. Laut Be-schluss sollen die Rehe abgeschossen werden. Unvorstell-bar für den Tier-schutzverein.
Heike Schößler- Kuschke/
Tierschutz Fulda e.V.
Mit einer Petition und einer Demon-stration wehren sie sich gegen den Be-schluss. Die Stadt selbst, will nicht persönlich mit ihnen sprechen und auch mit uns nicht. Schickt uns aber ein schriftliches State-ment warum sie jagt auf die Friedhofsre-he macht. in den vergangenen Jahren sei die Zahl der Be-schwerden über abge-fressene Grabblumen und Pflanzen stark gestiegen betäuben und umsiedeln hätte nicht geklappt.
Es geht um herausge-zogene Pflanzen, ab-gezupfte Blüten und zerstörte Blumenbeete. Andere Täter kommen dafür offen-bar nicht in Frage. Also auf keinen Fall Hasen, Kannin-chen oder einfach Vandalismus. Es sol-len allein die Rehe sein, die die Grab-bepflanzungen an-knabbern.
Und es gibt ein weiteres Argument:
"Die Entnahme der Tiere ist – nachdem alle anderen Metho-den nicht zum Ziel geführt haben – not-wendig, weil die isolierte POPULATION LEIDER DURCH Inzucht geschwächt ist." Stadt Fulda
Heike Schößler- Kuschke Tierschutz Fulda e.V.
Schießen sollen jag-derprobte Mitarbei-ter der Stadtverwal-tung. Dabei ist ein Friedhof wie ein Wohngebiet ein be-friedetes Gebiet - für Rehe nicht mehr – für den Abschuss hat Fulda eine Aus-nahmegenehmigung er-wirkt.
Die Stadt hat be-reits zwei Böcke er-legt - die Rehe und Kitze aber haben laut Jagdgesetz wäh-rend der Brut und Aufzucht bis Septem-ber Schonzeit, wie viele Jungtiere im hohen Gras liegen wissen nur die Müt-ter – die bereits deutliche Reaktionen auf die lauernde Ge-fahr zeigen.
Tanja Rupp
Tierschutz Fulda e.V.
Das die Rehe jetzt sehr ängstlich sind.
Den Tierschützern geht es um andere Lösungen – damit die Rehe umgesiedelt werden können und nicht auf dem Fried-hof ins Gras beißen.