Wer mit Fahrlehrer Lukas Can auf der Straße üben will, kann sich erst mal auf dem virtuellen Asphalt beweisen. In einem Fahrsimulator lernen seine Schüler die Grundlagen.
Allein im vergangenen Jahr sind die Führerscheinkosten um rund 11 Prozent gestiegen. Fahrschüler müssen laut ADAC zwischen 2.100 und 4.400 Euro ausgeben. Die Union will deshalb bei den Kosten einen Gang zurückschalten.
Durch mehr Training am Simulator statt auf der Straße will die Partei bis zu 1.000 Euro pro Fahrschüler einsparen. Über die Idee soll bald im Bundestag beraten werden.
In der Fahrschule von Lukas Can kostet eine klassische Fahrstunde rund dreimal so viel wie eine Stunde am Simulator. „Das echte Fahrgefühl kann der Simulator aber nicht ersetzen“, findet ein Fahrschüler.
Einen anderen Spar-Tipp hat der ADAC parat: Anfänger sollten vor den ersten Fahrstunden auf einem Verkehrsübungsplatz trainieren, um so den Weg zur praktischen Prüfung zu beschleunigen.