Eine schwache Funzel als Vorderlicht und kaum Reflektoren – so leben Radfahrer gefährlich. So bin ich dagegen im Herbst viel sicherer unterwegs. „Deswegen ist es natürlich empfehlenswert, da aufzurüsten. Es geht mittlerweile auch gut und günstig. Man kann zu der Funzelanlage, die man am Rad hat auch zusätzlich einfach Batterieleuchten benutzen mit LEDs, die einfach sehr viel heller sind, das kostet nicht viel und bringt enorm viel“, sagt René Filippek vom Allgemeinen Deutschen Fahrradclub.
Das gucke ich mir in einem Fahrradgeschäft an. Akku-Lichter am Fahrrad sind erst seit wenigen Jahren erlaubt. Vorderlichter gibt es ab 25 Euro. So ein Flutlicht kostet rund 140 Euro. Damit kann man aber richtig weit sehen. Auch Rücklichter haben heute dank LED-Technik mehr Power. Modelle mit Bremslicht für mehr Sicherheit gibts ab rund 20 Euro. Blinker am Fahrrad sind erst seit dem Sommer erlaubt und Kosten ab 200 Euro. Achtung: Sie dürfen sich mit ihnen das Handzeichen sparen.
Zusätzlich zur Beleuchtung sind auch Reflektoren vorgeschrieben: In den Speichen, vorne und hinten am Rad sowie an den Pedalen. Spezielle Pedale sind gut gegen das Wegrutschen bei Feuchtigkeit. Und damit einem die Reifen im Herbst/Winter nicht wegrutschen, gibt es spezielle Allwetterreifen. Die verschleißen zwar etwas schneller, sind aber nicht teurer.
Wer sich gegen einen Sturz absichern will, kann sich so eine Fahrrad-Airbagweste für rund 700 Euro zulegen. Die soll Brust, Bauch und Rücken beim Unfall schützen. Auch die richtige Kleidung erhöht die Sicherheit: Wer im Dunkeln gut sichtbar sein will, sollte leuchtende Farben tragen. Solche Warnwesten gibt es ab fünf Euro.