Was muss ich noch einkaufen? War da nicht noch ein Termin mit dem Chef? Wann ist eigentlich der nächste Arzttermin der Kinder? Und dann sind da ja noch all die negativen Nachrichten gerade…Puh.
"Manchmal macht das Gehirn einfach dicht. Zu viele Informationen, zu viele Probleme gleichzeitig. Da kann man mal
kurz kapitulieren. Aber keine Sorge: mit diesem Übermaß an Problemen und Sorgen sind wir nicht allein."
Denn: wir alle haben irgendwelche Sorgen.
Laut einer aktuellen Studie bereitet den Menschen in Deutschland 2024 besonders die Inflation Sorgen (37%). Auf Platz zwei und drei folgen Einwanderung (34%) und Armut und soziale Ungerechtigkeit (33%).
Besonders den 14- bis 29-Jährigen scheint die aktuelle Lage aufs Gemüt zu schlagen. Laut der aktuellen Trendstudie "Jugend in Deutschland 2024" zeigt sich: psychische Belastungen wie Stress (51%), Erschöpfung (36%) und Hilflosigkeit (17%), sind in den letzten drei Jahren trotz des Abflauens der Corona-Pandemie weiter angestiegen. 11 Prozent der Befragten gaben sogar an, aktuell wegen psychischen Störungen in Behandlung zu sein.
Also was tun gegen die Alltagssorgen?
"Mit Freunden sprechen, kleine Zeitinseln für sich suchen, nicht zu viele Nachrichten konsumieren. Das sind nur ein paar von vielen Möglichkeiten, mit der zunehmenden psychischen Belastung im Alltag umzugehen. Auch die Krankenkassen haben das Problem schon erkannt. Manche Meditations-Apps sowie Achtsamkeitskurse werden von den Kassen bezahlt - bei der eigenen Versicherung nachfragen lohnt sich!"
Denn: rechtzeitig den Stopp-Knopf drücken, bevor die Belastung zu groß wird, dem Gehirn so regelmäßig ne kleine Pause gönnen ist wichtig - aber leichter gesagt als getan...