Und wir haben im Beitrag ja gesehen , was helfen kann , ist so eine konfrontative Therapie , würde ich jetzt mal sagen verfahren . Genau . Und wie wir ja auch gehört haben , auch die Übung , also , sich dieser Angst zu stellen und dann quasi . Ich stelle mir das so vor , dass das Körpergedächtnis sich das dann irgendwann merkt , dass es nichts Schlimmes ist . Wie steht es denn mit Medikamenten ? Inwieweit können die denn auch eine Hilfe sein ? Oder empfehlen sie es gar nicht ?
Also gerade bei solchen spezifischen Phobien und Ängsten ist schon die Expositionstherapie , also sich der Angst zu stellen , am besten begleitet , therapeutisch begleitet . Und weil man das auch vor bespricht und nach bespricht , ist ganz wichtig . Und das ist eigentlich so Goldstandard . Medikamente beruhigen ja eher . Also dämpfen eher die Angst . Und das ist auf Dauer nicht förderlich . Tatsächlich , Weil ich ja dann auch so ein Hilflosigkeitserleben habe . Ich kann nicht selbst das Gefühl der Angst , also mich selber darin halten und kann mein Gehirn oder mein Körper kann nicht lernen . Die Angst geht ja von ganz alleine wieder runter , ohne dass ich irgendwas dazu tun muss . In manchen Fällen kann man Medikamente unterstützend nehmen , aber Expositionsverfahren sind da der Goldstandard .
Und jetzt würde ich gerne auch mit Ihnen über einen Fall sprechen , der kürzlich in der Presse war . Wir haben es heute Morgen besprochen in der Redaktion . Es gibt tatsächlich eine schwedische Ministerin , eine Politikerin , und die scheint sogar so ein Thema mit Bananen zu haben , dass sie alle Räume , die sie betritt , vorher überprüfen lässt , ob dort auch keine Bananen sind . Kann so was sein oder ist das totaler Mumpitz ? Was sagen Sie denn da eigentlich ?
Also das kann schon sehr gut sein , weil es geht ja nicht um das Objekt als solches . Also jetzt bei der Kollegin in dem Beitrag war es ein Aufzug in einem modernen Gebäude ist per se ja jetzt nicht gefährlich , aber das , was ich damit verbinde , ist gefährlich . Die emotionale Erfahrung . Sie sagt ja auch die Erfahrung aus der Kindheit . Das kam dann quasi wieder hoch an Gefühl . Das hat diesen die Situation so bedrohlich für sie gemacht . Und ich könnte mir vorstellen , dass bei der schwedischen Ministerin sie irgendein Erlebnis gemacht hat , was eine sehr emotionale Tiefe hatte , also sie große Angst zum Beispiel gehabt hat und irgendwie mit . Das triggert