Tragen Kendall Jenner und Toni Garrn hier Kunst an ihren Füßen.
Ich finde es einfach nur tun. Keine Kunst, würde ich jetzt sagen. Für mich nicht.
Kunst stelle ich mir anders vor. Ein Jahr sind sie und Designer hat es gegeben, der sich das ausgedacht hat. Und dann ist es ja eigentlich Kunst.
Es geht um ihn, den legendären Birkenstock. Ein Fashion must have. Nicht nur für Promis, aber neben dem teuren Original gibt's mittlerweile auch viele günstige Nachahmungen. Damit soll jetzt aber Schluss sein, fordert Birkenstock und zieht vor Gericht. Der Schuhriese will sich das Urheberrecht sichern. Würde bedeuten, günstige Alternativen dürften nicht mehr verkauft werden.
Das ist deswegen so wichtig, weil es darum geht, sich Plagiate, überhaupt Nachahmerprodukte vom Hals zu halten. Es geht also weiterhin um die Sicherung der sehr hohen Marge, die Birkenstock Schuhe nun mal erzielen. Und ich glaube, das ist als allererstes die Frage, wie gut ist dieses Produkt, um tatsächlich den Aufpreis auch zu rechtfertigen?
Wir sind schon qualitätsmäßig zehnmal besser wie die günstigen.
Ich glaube der unwahrscheinlich gerne mit rum, weil die haben ein super gutes Fußbett.
Bequemlichkeit schön und gut, aber Kunst und Birkenstock, das sind zwei verschiedene Paar Schuhe, entscheidet heute der Bundesgerichtshof in Karlsruhe und hat die Klage von Birkenstock abgewiesen. Nachvollziehbar. Aus Sicht unseres Experten Es wurde.
Nicht als Mode entworfen, es hatte nicht den künstlerischen Anspruch. Es sollte einfach nur praktisch sein. Praktisch ist aber Kunst nie so gesehen. Nur über die Jahre hat es sich zum Designklassiker entwickelt. Jeder kennt dieses gute Stück. Es ist im kollektiven Gedächtnis. Man könnte also heute sagen, es ist ein Designklassiker, aber deswegen auch noch keine Kunst.
Und damit dürfen auch die günstigen Schlappen in den Schuhregalen bleiben. Birkenstock hat heute kurz nach dem Urteil allerdings schon weitere Verfahren angekündigt.