Was Louise und Connor Bice damals für schöne, große, blaue Augen hielten, wird für ihre einjährige Tochter Aretria zur Schockdiagnose. Aretria ist erst sechs Monate alt, als bei ihr eine seltene Augenkrankheit diagnostiziert wird. Ihre Augen schwellen immer wieder an. Durch den erhöhten Druck wird ihr Augennerv eingequetscht. Aretria könnte ihr Augenlicht für immer verlieren! „Ich mache mir Sorgen, dass sie, wenn sich ihre Sehkraft weiter verschlechtert, nicht mehr in der Lage sein wird, eine normale Schule zu besuchen – das ist eine ganz andere Sache.“ Es ist so eine grausame Krankheit – und trotzdem habe ich noch nie einen anderen Elternteil persönlich getroffen, dessen Kind dieselbe Krankheit hat.“ Die Eltern rennen von einem Arzttermin zum Nächsten, um ihrer Tochter zu helfen. „Aretria hat schwere Schäden an den Sehnerven – sie kann nur Dinge sehen, die näher als 8 cm sind. Sie wurde bereits fünf Mal operiert, um den Augeninnendruck zu stabilisieren und so die Sehschädigung zu stoppen, aber es wird immer schlimmer. Im März wurde ihr ein Schlauch ins rechte Auge eingesetzt, um den Druck zu senken, aber das hat nicht geholfen und sie hat danach sogar Blut geweint, weil sich ihre Nähte gelöst haben.“ Trotz der Krankheit versuchen Louise und Connor den Alltag der Kleinen so normal wie möglich zu gestalten. Aretria liebt es den Hauskater zu streicheln, mit Papa Connor zu schaukeln, oder lustige Kinderserien zu schauen - und kann in diesen Momenten einfach nur Kind sein.