„Seit er fünf Jahre alt war, haben sich alle große Sorgen um dieses Kind gemacht. Man wusste, dass etwas nicht stimmte. Es war ein ganz und gar nicht in Ordnung“, erzählt Tom Pannone im Interview mit dem amerikanischen TV-Sender NBC Conneticut. Er ist ehemaliger Direktor der inzwischen geschlossenen Barnard Elementary School in Waterbury. Ihm und weiteren Mitarbeitern sei aufgefallen, dass der Junge extrem klein und dünn sei. Auf Nachfrage habe der Junge erzählt, er dürfe manchmal zuhause nichts essen.
Außerdem sei der Junge dabei gesehen worden, wie er Essen stahl und aus Mülleimern aß. Daraufhin hätten Lehrer ihm sogar etwas zu essen mitgebracht, weil er ständig hungrig gewesen sei. Tom Pannone behauptet: Mindestens 20 Mal hätten er und sein Team das Department of Children and Families, das zuständige Jugendamt, informiert. Auch Stiefmutter Kimberly Sullivan hätten sie kontaktiert, sagt er NBC Conneticut.
In der Strafanzeige Sullivan heißt es laut New York Post, das Mitarbeiter des Department of Children and Families die Familie zweimal besucht hätten. Damals hätte sie den Jungen aufgefordert, den Behörden zu sagen, alles sei „in Ordnung”. Doch für den Jungen sah die grausame Realität ganz anders aus.