Teresa W. ist verzweifelt. Sie und weitere Familienmitglieder sind nach Kreta gereist, um nach ihrem Bruder zu suchen. Johann W. ist 20 Jahre alt und wird seit dem 13. Februar vermisst.
"Ich bin sehr froh, dass wir vor Ort sind. Ich war schockiert, dass wir nicht mal von der Polizei kontaktiert wurden, sondern dass ich wirklich nur davon erfahren haben durch diesen anderen aus der Jugendherberge. Und ich bin auch froh, weil wir noch weitere Informationen hatten. Eben zum Beispiel den letzten Standpunkt, dass wir die Informationen teilen konnten und so die Suche jetzt irgendwie effektiver gestalten können.“
Johann W. kommt alleine auf die Urlaubsinsel. Täglich geht er seinem Hobby nach und läuft, auch durch Schluchten. Der 20-Jährige und seine Schwester haben täglich Kontakt. Doch plötzlich bricht er ab. Auch wenn Einsatzkräfte nach dem 20-Jährigen suchen, fühlt sich Teresa im Stich gelassen.
„Ich habe das Gefühl, es sind heute vier Drohnen mittlerweile im Einsatz, aber ich denke, es könnten auf jeden Fall noch mehr Drohnen sein, weil das Einsatzgebiet einfach riesig ist. Und es ist kein Rettungshubschrauber im Einsatz. / Ja, also da würde ich mir irgendwie mehr wünschen, dass da mehr Unterstützung kommt, Mehr Helikopter, mehr Drohnen.“
Teresa glaubt, dass etwas Schlimmes passiert sein muss. Aber sie gibt die Hoffnung nicht auf und hofft, dass ihr Bruder schnellstens gefunden wird. Denn seine Überlebenschancen bei den eisigen Temperaturen sinken rapide.