Für die Amerikaner Andrea und Jay sollte es ein Traumurlaub werden: Sonne und Kultur auf Malta im Mittelmeer. Der letzte Urlaub, bevor die beiden Eltern werden, Andrea reist Schwanger nach Europa. Doch es gibt Komplikationen, sie kommt in Malta ins Krankenhaus, das Baby ist nicht zu retten.
"Auch wenn der Fötus noch einen Herzschlag hatte, die Schwangerschaft war verloren. Das war niederschmetternd für uns. Aber das war nur der Anfang eines Alptraums."
Denn Andrea ist in Gefahr, in ihrem Brauch drohen Infektionen, die für sie tödlich enden könnten, der Fötus muss raus. Doch die Ärzte auf Malta DÜRFEN das nicht! Solange das Herz des Fötus noch schlägt gilt das als Abtreibung – und die ist auf Malta unter allen Umständen illegal!
„Das Einzige, was sie machen, war mir Antibiotika zu geben und mich genau auf Infektionen zu untersuchen.“
Malta hat die strengsten Abtreibungsgesetze in der EU – so muss Andrea in ihrem Zustand nach Spanien geflogen werden, dort können Ärzte den Fötus entfernen – und somit die Gefahr einer tödlichen Infektion verhindern.
„Abtreibungen zu verbieten bedeutet nicht, dass es weniger Abtreibungen gibt. Es heißt, dass mehr Frauen sterben."