Warum musste die kleine Valeriia sterben? Nachdem nun traurige Gewissheit besteht, dass die Neunjährige einem Verbrechen zum Opfer fiel, steht die sächsische Stadt Döbeln unter Schock...
„Wir haben dann abends in den Medien – also Facebook, WhatsApp – war dann was geschrieben. Da hab ich gedacht: ‚Nee, das ist nicht wahr!‘ Also ich war erstmal richtig schockiert. Wollte das alles nicht wahrhaben und man hat es dann überall gesehen, gesehen, gesehen, gehört. Dann noch in den Nachrichten und dann habe ich gedacht, da ist doch was dran...“
Petra Fritzsche arbeitet in der Küche der Schule, wo Valeriia zum Unterricht gegangen ist, hat das Mädchen oft gesehen und erinnert sich:
„Es war ein fröhliches Kind. Es war freundlich, es war hilfsbereit. Es hat auch mitunter für uns übersetzt, wenn entweder die Kinder mal was nicht verstanden haben oder wir. Dann war sie ja ganz pfiffig, muss ich sagen. Und einfach nur ein ganz, ganz liebes Mädchen. Das ist es auch... Unfassbar, was hier passiert ist. Und ja, wir sind alle erschüttert...“
Vor gut zwei Jahren ist Valeriia mit ihrer Mutter aus der Ukraine vor dem russischen Angriffskrieg geflohen. Ihr Vater aber blieb an der Front zurück.
"Nein, die Eltern kenne ich nicht. Nee, nee. Wir haben dann bloß die Fotos gesehen, vom Vati und was er geschrieben hat: ‚Ich beschütze hier die Kinder. Und meine Tochter konnte ich nicht beschützen…‘“
Wie die Bild berichtet, sollen die Ermittler derzeit zwei Männer im Visier haben.