Sanaz Safaie soll abgeschoben werden. Dagegen klagt sie - doch die Klage wird abgewiesen. Das Gericht glaubt, dass sie sich auch in einem anderen Land genauso gut integrieren kann wie in Deutschland.
„Der Richter hat mir gesagt, Du bist eine starke Frau. Ich bin nicht eine starke Frau. Ich wollte nur ein guter Mensch sein.“
Die Verzweiflung der 42-jährigen Iranerin ist groß, denn sie hatte sich in den letzten Jahren in Hamburg ein neues Leben aufgebaut.
Hanifah Soylu (Vorsitzende des Vereins CVJM): „Seitdem wir sie begleiten, wurden ihr so viele Steine in den Weg gelegt, sie wollte arbeiten, dann hat die Ausländerbehörde gesagt, nein, du darfst nicht arbeiten. Dann ist sie zur Schule gegangen, um Deutsch zu lernen, das macht sie ja alles. Das macht mich so traurig, dass sowas ja auch nicht gesehen wird.“
Als letzte Rettung wendet sich Sanaz an den Petitionsausschuss der CDU, der ihr Unterstützung zusichert.
Die Hoffnung, die Abschiebung so zu verhindern, bleibt aber trotzdem gering.