Ganz vorsichtig nimmt ein Feuerwehrmann von dem Autodach Proben der Säure. Wie ätzend die Flüssigkeit ist, zeigen die großen Löcher, die die Säure in die Kleidung des Opfers gefressen hat. Der Täter hatte dem 42-ährigen Autofahrer die Säure ins Gesicht geschüttet, der Mann brach unter starken Schmerzen zusammen und kam in eine Spezialklinik. Für die Behandlung des Opfers ist es wichtig zu analysieren, um welche Säure es sich genau handelt.
Jan Heikrodt, RTL-Reporter: "Wer hinter dem Säureanschlag steckt, ist noch völlig unklar. Die Polizei sucht mit einem Großaufgebot nach dem Täter, auf den Videokameras der Waschstraße ist zu sehen, dass ein Mann in schwarzer Jacke über den Parkpatz flieht, gefolgt von der Beifahrerin, die versucht hat, ihn zu stoppen."
Später soll der Täter in einem Auto entkommen sein. Die Ermittler gehen von einer gezielten Tat aus. Eine Gefahr für die Bevölkerung bestehe nicht. Die Staatsanwaltschaft prüft nun, ob es sich um ein versuchtes Tötungsdelikt handelt und ob eine Mordkommission eingesetzt werden muss.