Randalierende Betrunkenen an Bord einer Ryanair Maschine wie hier im vergangenen Oktober - Keine Seltenheit vor allem auf Strecken von Großbritannien oder Deutschland zu Party-Orten wie Mallorca oder hier Ibiza, sagt Airline-Chef O'Leary. Deshalb fordert er: Lieber Tee oder Kaffee statt zu viel Alkohol vorm Abflug.
Vöxe
Doch laut Branchenverband IATA sind die Vorfälle von widerspenstigen Passagieren weltweit von 2021 bis Ende 23 um über 50 Prozent gestiegen.
Die Wartezeit dauert länger als gedacht und die Flughafen-Bars locken mit leckeren Cocktails.
Auch die Flugbegleiter-Gewerkschaft Ufo kennt das Problem. Findet ein Alkohol-Limit aber überzogen. Sie suchen lieber das Gespräch mit den Passagieren.
OT Joachim Vázquez Bürger, Vorsitzender Ufo-Gewerkschaft
"Das ist die beste Prävention. Und dann wird geguckt ob er die Reise antreten kann."
Kaum umsetzbar nennen auch Reise-Experten ein Getränke-Limit am Flughafen.
OT Aage Dünhaupt, TUI-Pressesprecher
"Es liegt ja nicht an einer Fliuggesellschaft es entsprechend zu beschränken es muss ja im gesamten System entsprechend stattfinden, das heißt man müsste mit den Flughäfen sprechen, man müsste mit den Bars entsprechend unterhalten."
Und die wollen kaum auf die hohen Einnahmen durch Alkohol verzichten.
Apropos: O'Leary offenbar auch nicht. Denn an Bord von Ryanair gibt es weiter - ohne offizielle Beschränkung - alkoholische Drinks.