Als unser RTL Kamerateam-Team am Tatort in Gronau in Nordrhein-Westfalen eintrifft, bietet sich ihnen und den aufgeregten Anwohnern ein schauriges Bild
Festim Beqiri, RTL-Reporter: "Bei unserer Recherchearbeit hier direkt am Tatort haben wir soeben eine handvoll Haare mit Blutspuren entdeckt. Die Staatsanwaltschaft wurde jetzt durch uns informiert. Ob diese Haare irgendwas mit diesem schrecklichen Ereignis zu tun haben, ist noch unklar.“
Am Sonntag buddelt hier der Hund von zwei Spaziergängerinnen einen Stiefel in einem Maisfeld aus. Die Polizei findet kurz danach zwei männliche Leichen, verscharrt am Ackerrand. Der Fundort liegt an einem ruhigen Weg, der besonders bei Hundebesitzern und Radfahrern beliebt ist. Die Anwohner sind schockiert:
„Es ist nicht normal, kann nicht wahr sein. Schrecklich!“
„Das ist für Gronau-Epe total also wahnsinnig, dass so etwas überhaupt hier möglich ist. Hier ist eigentlich so eine ruhige Ecke."
„Mir läuft es kalt über den Rücken, wenn ich so etwas höre, dass jemand da einfach so in die Erde gesteckt wird.“
Die Ermittler stehen aktuell vor einem Rätsel. Weder die Identität der Männer, noch ihr Alter sind bislang bekannt. Und auch nicht die Todesursache.
Martin Botzenhardt, Staatsanwaltschaft Münster: „Bei der Obduktion ist keine eindeutige Todesursache festgestellt worden. Es schließen sich jetzt also weitere andere Ermittlungen an, insbesondere toxikologische Untersuchungen. Diese toxikologischen Untersuchungen sollen dazu dienen, festzustellen, ob irgendwelche Arten von Stoffen im Körper der beiden Personen sind.“
In der Regel fahren an diesem Feldweg selten Fahrzeuge entlang. Kurz vor dem Fund fällt einem wichtigen Zeugen aber genau das auf.
Festim Beqiri, RTL-Reporter: „Ein Passant erzählte uns, dass er in der vergangenen Woche zweimal ein verdächtiges Fahrzeug beobachtet hat und dieses bei der Polizei gemeldet hat. Der Mann wurde heute im Rahmen der Ermittlungen detailliert nach Hinweisen befragt.“
Durch die sogenannte Auskofferung des Fundortes, also dem Abtragen des Bodens zur Spurensicherung und dem Einsatz von Drohnen und Spürhunden, erhofft sich die Kripo weitere Erkenntnisse. Auch das durch unseren Reporter gefundene Haarbüschel und das Blut könnten möglicherweise entscheidene Hinweise liefern.