Erst wirkt auf der Autobahn alles normal, doch dann kommt dieses Auto wie aus dem Nichts, rast in das Heck des LKWs und überschlägt sich mehrfach.
Der 31-jährige Arron Bond verliert im Jahr 2022 die Kontrolle über seinen Wagen und baut einen schweren Unfall. Seine Beifahrerin Kerry Yates erleidet schwere Verletzungen. Bond bricht sich bei dem Unfall einen Finger. Er wird wegen schwerer Körperverletzung durch rücksichtsloses Fahren angeklagt – ihm drohen bis zu fünf Jahre Gefängnis.
Doch am Tag der Verhandlung kommt alles anders. Die Richterin Shani Barnes hat Mitleid mit Bond, dessen Freundin während der Urteilsverkündung in den Wehen liegt. Weil die Gefängnisse in Großbritannien eh überfüllt sind, mildert sie die Strafe und verurteilt ihn schließlich zu einer zweijährigen Haftstrafe, die für 18 Monate auf Bewährung verhängt wurde.
Tafel
„Die Leute fahren zu schnell. Sie merken erst, wie gefährlich Autos sind, wenn es zu spät ist. Ihre Partnerin bringt gerade ein Kind zur Welt. Es muss furchtbar sein, dass Sie nicht da sind. Und sie hat keine Ahnung, ob Sie da sein werden, wenn sie nach Hause zurückkehrt. […]. Sie heute ins Gefängnis zu schicken, hätte keinen Sinn.“
Außerdem muss Bond 100 Stunden unbezahlte Arbeit leisten, 20 Rehabilitationsmaßnahmen durchführen und darf 2 Jahre kein Auto fahren.