U-Boot-Drama vor Hurghada: Rammte das U-Boot das Korallenriff?
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Ein Tag, der voller Freude und Abenteuerlust beginnt, endet in einer Tragödie. Ein U-Boot, beladen mit 45 Touristen und einer fünfköpfigen ägyptischen Crew, sinkt am Donnerstag (27. März) vor der Küste von Hurghada, einem beliebten Urlaubsziel am Roten Meer. Sechs Menschen verlieren ihr Leben, darunter auch zwei Kinder.
Am Morgen ist das vollbesetzte Uboot-ähnliche Schiff, ein sogenannter Halbtaucher, vom Küstenort Hurghada Richtung Korallenriff losgefahren.
KARTE
Das Unglück mit mindestens sechs Toten passiert rund einen Kilometer vor der Küste.
Augenzeugen berichten von Panik, Wasser sei in den Innenraum geschossen und die Menschen haben die Orientierung verloren.
Für Experten gibt es dafür nur zwei mögliche Erklärungen.
Armin Süss/
Tauchexperte
"Entweder ein technischer Defekt, oder dann eben eine Riffberührung, wo man mit dem U Boot aus Versehen dann in ein Korallenriff reinfährt. Und das kann dann schon fatale Folgen haben."
45 Urlauber sind an Bord des Schiffs von "Sindbad Submarines". Sie sollen fast außschließlich russisch gewesen sein. Neun Menschen werden zum Teil schwerverletzt, 6 sterben.
Der Gouverneur der Region besucht noch am Nachmittag die Geretten in Hurghada. Auch heute Morgen suchen die Behörden noch nach dem Grund des Unglücks.