Die Polizei in Pforzheim hat eine humorvolle Botschaft für all jene, die dazu neigen, unnötig auf der Autobahn-Mittelspur zu fahren: "Liebe Mittelspurschleicher, wir müssen reden ... rechts ist kein Bermuda-Dreieck - ja, ihr geht hier nicht verloren." Der Post erreichte bereits viralen Status und wurde von über neun Millionen Menschen gesehen.
Die Polizei erklärt, dass sie sich nicht scheut, Themen aufzugreifen, die ihr aus privaten Fahrten und Erfahrungen bekannt sind und die Allgemeinheit betreffen. Der Post berührt ein Thema, das von Fahrern sowohl in sozialen Medien als auch auf Autobahnraststätten stark diskutiert wird.
Es ist ein Ärger, der vielen bekannt ist: "Ich hatte heute auch zwei solcher Schleicher und war dann ziemlich verärgert", beklagt sich ein Autofahrer. Ein anderer schließt sich an: "Es regt mich auf, weil es einfach unnötig ist. Sie sollten einfach auf der rechten Spur fahren, wie es gesetzlich vorgeschrieben ist."
In Deutschland gilt tatsächlich das Rechtsfahrgebot, aber es gibt Ausnahmen. Wenn man ständig auf der mittleren Spur fährt und die rechte Spur frei ist, drohen eine Strafe von 80 Euro und ein Punkt in Flensburg. Allerdings ist die rechtliche Lage schwierig, wenn ab und zu Autos auf der rechten Spur fahren. In diesem Fall ist es erlaubt, auf der mittleren Spur zu bleiben, und es ist schwierig, ein Bußgeld durchzusetzen.
Trotzdem ist es wichtig zu beachten, dass Mittelspurschleicher immer wieder Auffahrunfälle verursachen. Sie sollten die Mitte verlassen, wenn sie für etwa 20 Sekunden auf die rechte Spur wechseln können. Dies trägt dazu bei, den Verkehr flüssig zu halten und andere Fahrer nicht zu verärgern. Unnötige "Schleicher" in der mittleren Spur können nämlich durch ihr Verhalten andere Fahrer zum Drängeln animieren, was die Situation auf der Autobahn nur noch verschärft.