In Deutschland kommt es immer häufiger zu Sichtungen von Polarlichtern.
Meist tritt das Lichterphänomen in den Polargebieten auf, also in den Regionen oberhalb des nördlichen oder südlichen Polarkreises. Sprich in Skandinavien, Sibirien, Alaska, Kanada, Grönland oder in Island.
Polarlichter treten in unterschiedlichen Farben auf: In Grün, Rot aber auch Pink oder Gelb.
Die Entstehung der Polarlichter beginnt bei der Sonne. Sie strahlt geladene Teilchen in alle Richtungen aus. Diese treffen dann auf Atome der Erdatmosphäre. Das Aufeinandertreffen hat zur Folge, dass die Atome angeregt werden und dabei Licht ausstrahlen, das wir auf der Erde dann als Polarlicht sehen.
Verantwortlich dafür, dass auch immer häufiger in Deutschland das Phänomen der Polarlichter bestaunt werden darf, ist der Zyklus der Sonne. In einem mehr oder weniger konstanten elfjährigen Rhythmus steigt und sinkt die Aktivität der Sonne und damit auch die Häufigkeit von Sonnenstürmen. Eine Maximale Aktivität der Sonne wird zwischen den Jahren 2024 und 2026 erwartet, damit kann man in dieser Zeit auch häufiger mit Polarlichtern über Deutschland rechnen.