Erste Ausläufer von Kieran treffen um Mitternacht die Normandie. Niemand ist mehr auf der Straße, denn es besteht Lebensgefahr. Es ist eines der schlimmsten Tiefs seit Jahrzehnten.
Gérald Darmanin, Innenminister Frankreich
„Wir werden Winde erleben, mindestens so stark wie beim Sturm 1999. Außerdem 10 Meter hohe Wellen und in mehreren Departements drohen Überschwemmungen."
Schon gestern werden Wellenbrecher aufgeschüttet. Das Meer wird rauer, dann werden einzelne Küstenstädte evakuiert. Es gilt Alarmstufe. Seit der Nacht dann, ist der Regionalverkehr eingestellt.
Auch in England trifft Kieren mit bis zu 140 Stundenkilometer auf die Küste. Auch hier gilt Lebensgefahr. Erste Ausläufer fegen schon gestern über Großbritannien und Irland.
Eamonn Connolly, Einwohner von Newry (Nordirland)
„So etwas haben wir hier noch nie gesehen. Und das Wasser steigt weiter, deshalb sind wir besorgt, was als nächstes passiert."
Heute zieht Kieran dann über Deutschland, ABER deutlich schwächer und eher im Westen. Kein Vergleich zu Frankreich, wo alle hoffen, dass der Sturm bald vorbei ist.