27. Mai, 7:29 Uhr, A57 bei Köln-Bickendorf. Ein Auto fährt auf den Peugeot von Michael Hahnke und seinem Sohn auf. Die Beiden denken zuerst ein Reifen sei geplatzt. Der Unfall geht ihm nicht aus dem Kopf.
„Im ersten Moment hatte ich schon ein bisschen Angst als der Einschlag kam. Dann ging aber alles schnell. Da hat man nur noch reagiert. Man hat einfach nur da gesessen. Die Airbags gingen ja los." - OT Michael Hahnke
Das Auto:Totalschaden. Vater und Sohn kommen schwer verletzt ins Krankenhaus. Beide haben mehrere Knochenbrüche. Der Unfallfahrer ist da schon über alle Berge.
„Ich war stinksauer gewesen. So etwas geht gar nicht. Es kann ja mal passieren, dass einer hinten reinfährt oder dass irgendwas passiert, aber man kann sich schon der Verantwortung stellen und stehen bleiben. Oder wenigstens einen Tag später sagen, da ist mir was passiert." OT Michael Hahnke
Die Polizei sucht nach dem Unfallfahrer. Ohne Erfolg. Denn das Nummernschild ist nicht zu erkennen. Die Staatsanwaltschaft stellt die Ermittlungen vorläufig ein. Gibt Michael Hahnke aber das Video der Vekehrsüberwachung. Damit sucht der 55-Jährige jetzt selbst nach dem Täter. Mit einem Post im Internet.
"Ich war ja schon froh, dass ich das Video selbst nochmal anschauen konnte. Das erste Mal als ich es gesehen hatte, hatte ich Gänsehaut. Da lief nochmal alles durch wie es in dem Wagen war. Das war schon schlimm. Und die ganzen Schmerzen, die man danach hatte. Ich will schon wissen, wer es war." OT Michael Hahnke
Außerdem quält dem Anlagenmechaniker die Frage, warum der Mann oder die Frau einfach abgehauen ist. Nach einem Unfall, der Michael Hahnke und seinem Sohn das Leben hätte kosten können.