Auf die Plätze, fertig, Obst!
Man nehme zwei Schüler, von denen einer eine Augenbinde trägt und eine Wassermelone und schon hat man ein Wettrubbeln - eh Wettessen natürlich. Seit der koreanische Influencer Soobin im Live-Fernsehen in drei Sekunden eine Wassermelone gefuttert hat, wollen seine Fans ihn übertrumpfen, wie auch in diesem Sommercamp.
Dass das leidenschaftliche Geschrubbel den Teilnehmer fast vom Stuhl haut, ist erst einmal zweitrangig. Der Sieg ist das Ziel, nicht der Weg dorthin, auch wenn der im Internet für richtig viel Aufregung sorgt.
„Tod durch eine Wassermelone."
„Er ist jetzt von Wassermelonen traumatisiert."
„Wir lachen, aber er kämpft um sein Leben."
Zugegeben: Diese Schrubbelei kann schon zu blauen Flecken führen und natürlich sollte man aufpassen, dass der Teilnehmer, der gegen die Melone kämpft, auch noch genug Luft bekommt. In diesem Fall wird allerdings nur die Melone verletzt, nicht der Schüler. Der sonnt sich übrigens zurecht im Blut seines wässrigen Feindes: Das Team hat den Wettkampf nämlich gewonnen.