Damit hätten die Nachwuchsreporter aus Frankfurt nicht gerechnet.
"Es war sehr gut, überraschend auf jeden Fall. ich hätte nciht mal gedacht, dass wir nominiert werden. Aber dadurch, dass wir einen preis gewonnen haben, ist es natürlich sehr viel besser."
Mit ihrem Projekt "Raum Kids News" belegten sie heute den 2. Platz beim MediaSurfer und bekommen dafür 500 Euro Preisgeld.
"Hallo und herzliche willkommen, das sind eure Themen für heute."
Seit mittlerweile 19 Jahren wird der Medienkompetenzpreis von der Hessischen Medienanstalt an Kinder und Jugendliche verliehen, um medienpädagogische Projektarbeit zu fördern.
"Der MediaSurfer ist wichtig für Kinder und Jugendliche, weil es darum geht, Kinder und Jugendliche fit zu machen für die neuen Medien. Da geht es im Kern um Medienkompetenz, das ist eine Schlüsselkompetenz unserer Gesellschaft und im wesentlichen geht es dabei darum, dass alle Minderjährigen, aber auch alle Erwachsenen später gleiche Bedingungen haben, wenn sie mit dem Internet umgehen. Es geht im Kern also um Teilhabe an den Medien und eine gleichberechtigte Teilhabe an den Medien."
In diesem Jahr musste die Jury aus insgesamt 93 eingesandten Projekten die Gewinner auswählen.
"Es ist ein sehr ganzheitliches Projekt, in dem wirklich ganz viele Aufgaben von den Kinder und Jugendlichen selbst übernommen wurden, auch die Themen sehr nah an der Lebenswelt der Kinder und Jugendlichen sind. Das fanden wir vom Enstehungsprozess super spannend, auch die Sendungen selbst fanden wir sehr professionell und deswegen ist es ein würdiger Preisträger."
Die Raum Kids aus Frankfurt, das sind unter anderem Idris, Luca, Adam (engl), Jonathan, Romaisa, Ajan, Salvatore, Jasmin und ihr Betreuer Jonas. Gemeinsam produzieren sie alle zwei Monate ihre YouTube-Nachrichtensendung "Raum KidsNews" für Kinder.
Reporter-Kind: Warum ist es wichtig, sich gegen Rassismus einzusetzen?
Wissler: weil ich glaube, dass alle Menschen die gleichen Rechte haben sollten."
"Mir gefällt es zu moderieren, weil es immer was anderes ist, es immer unterschiedliche Themen sind. Ds macht auf jeden Fall Spßa, selbt, wenn man mal was vergisst. Es ist auch lustig, darüber zu lachen. Es macht allgemein Spaß, mit dem Team zu arbeiten."
"Die Interviews, die Leute, mit ihnen zu sprechen, über die Themen und auch das mit der Kamera, die so zu halten, das macht Spaß."
Und weil es so viel Spaß macht, planen die Nachrichtenmacher mit dem Preisgeld schon das nächste Format: eine Live-Talkshow. In der stellen sich Politiker den Fragen der Kinder. Das klingt auf alle Fälle wieder preisverdächtig.