Die spanische Polizei hat den mutmaßlichen Mörder des elfjährigen Mateo verhaftet. Der Junge wurde beim Fußballspielen mit seinen Freunden plötzlich von einem Maskierten niedergestochen.
Bei dem Verdächtigen handelt es sich um einen 20-jährigen Spanier, der dem Freundeskreis des Opfers bekannt war und laut lokalen Medienberichten möglicherweise psychische Probleme hat.
Auch die Nachbarn des mutmaßlichen Täters sind fassungslos über den Vorfall.
"Sieh mal, ich hatte hier eine kleine Bäckerei und sie kamen, um Brot zu holen. Sehr gute Leute, sehr gute Nachbarn. Es ist unerklärlich. Was geschehen ist, ist unerklärlich."
„Ich kannte die Großeltern. Sie waren normale, alltägliche Nachbarn. Sie wurden vom ganzen Dorf geliebt. Ich kannte ihn [den Enkel] sehr wenig. Ich kannte ihn praktisch nicht. Seine Großeltern kannte ich mehr, weil meine Großmutter nebenan wohnte, aber nein, den Jungen kannte ich nicht. Ich weiß, dass der Vater psychische Probleme hatte, und der Sohn, soviel ich weiß, hatte auch psychische Probleme. Aber das war's, mehr weiß ich nicht.
Ja, der Junge hat sein ganzes Leben hier im Dorf gelebt, mit seinem Bruder, ich weiß, dass sie hier gelebt haben.
Die Mutter? Ich weiß es nicht, von der Mutter weiß ich nichts. Ich weiß, dass die Familie des Vaters hier lebt und ich habe gehört, dass er bei seinem Vater wohnt. Das wissen wir, bei seinem Vater. Hier leben seine Großeltern. Und er [der Vater] hatte eine Art von Problem. Mal sehen, er [der Sohn] sollte es haben, weil der Vater es hatte. Ich verstehe, dass es sich ein bisschen auf die Kinder übertragen hat, aber ich weiß nicht, in welchem Umfang."
Auch wenn nach der Festnahme von Mateos mutmaßlichem Mörder noch viele Fragen offen bleiben, verspricht der Ministerpräsident der örtlichen Gemeinschaft auf der Plattform X: „Der Mörder wird mit der vollen Härte des Gesetzes bestraft werden.”