Es sind tumultartige Szenen, die sich hier vor dem Hotel Neverland in Hurghada am Morgen abspielen. 16 deutsche Urlaube versuchen das Ressort zu verlassen, das Personal stellt sich in den Weg, hält die Koffer fest – einige Angestellte, erzählt uns eine Urlauberin, werden handgreiflich
Natascha Otten, FTI-Urlauberin Katastrophe, wir wurden angepackt, Kinder wurden angepackt.
Seit Donnerstag werde die Gruppe sowie etwa 40 weitere FTI Urlaube im Hotel festeghalten. Sie sollen Teile ihres Aufenthaltes bar bezahlen, – dabei habe das alle schon getan – beim Reiseveranstalter FTI
Natascha Otten: Wurde gedroht: Wir behalten eure Pässe, ihr dürft das land nicht mehr verlassen
Nach der Insolvenz von FTI sind Pauschalreisende und auch die Hoteliers eigentlich über den Reisesicherungsfonds abgesichert. Der garantiert, das urlauber ihre Reise beehnden können - oder sorgt für den Rücktransport.
Wenn dennoch etwas gezahlt werden - unbedingt quittieren lassen. Das Hotel erklärt die Bilder heute damit, dass sich die Gäste nicht an Check-out-Regeln gehalten hätten. Einige Urlauber überlege bereits juristische Schritte. Mit HIlfe von RTL sind alle 16 inzwischen auf ihrem Heimweg nach Deutschland.