Asja Outerbridge macht hier ein Sandwich für ihre kleine Tochter – das Kuriose: zur selben Zeit ist sie vor Gericht! Der Richter hat null Verständnis.
„Nein, wir können nicht gleichzeitig reden. Legen Sie alles hin, was Sie vorbereiten wollen."
„Es ist für meine Tochter.“
Asja Outerbridge ist wegen einer Ordnungswidrigkeit in Detroit vor Gericht geladen, doch am selben Tag ist ihre Tochter krank. In einem Interview erklärt sie ihre missliche Lage.
„Ich habe eine 3-jährige Tochter und bin alleinerziehend. An diesem Tag konnte ich nicht zur Arbeit. Ich musste sie von der Schule abmelden, weil sie sich übergeben musste."
Der Gerichtstermin findet trotzdem statt.
„Ich rief an, um die Zoom-Nummer zu erfahren, und man sagte mir, dass Sie jetzt gleich da sein müssten. Als er mich also zwei Stunden lang warten ließ, habe ich, ich will nicht lügen, irgendwie vergessen, dass er überhaupt am Telefon war, bis ich Miss Outerbridge, Miss Outerbridge, Miss Outerbridge hörte.
„Es tut mir leid, dass Ihre Tochter krank ist, aber Sie sind wieder im Gerichtssaal.“
„Ich bin definitiv im Unrecht. Ich hätte besser gekleidet und vorbereitet erscheinen können. Und ich möchte nicht, dass der Richter denkt, ich würde über die Situation lachen, denn das tue ich nicht. Ich nehme das sehr ernst. Ich entschuldige mich aufrichtig und mit ernster Miene beim Richter."
Die alleinerziehende Mutter steht zu ihrem Fehler und sagt, dass die Situation besonders schräg sei, da sie Erdnussbutter hasse und eigentlich Stylistin ist. Sie weiß also normalerweise besser, sich dem Anlass entsprechend zu kleiden. Aber sie nimmt es mit Humor.
„Ich habe verschiedene Outfits gezeigt, die man vor Gericht tragen kann, wie man sich präsentieren kann und wie man sich nicht dabei erwischen lässt, wie man in einem Bademantel ein Erdnussbutter-Marmeladen-Sandwich isst, okay? Denn das willst du nicht, das ist keine gute Idee."