Sandras Kleiderschrank quillt über -
deshalb fällt ihr die Entscheidung, was sie anziehen soll, nicht gerade leicht!
„Och, ich schätze…“
„…hol wieder raus“
Und damit ist sie nicht allein: Laut einer Greenpeace- Studie tragen die meisten Menschen tatsächlich nur 36% ihrer Kleidung regelmäßig. Laut anderen Quellen sogar nur 20%. Also sind rund 2/3 der Klamotten eher Schrankhüter.
Deshalb wird Sandra jetzt radikal ausmisten! Unterstützung bekommt sie dabei von Stylistin und Personal Shopperin Andrea Lakeberg!
„Das ist der erste…“
„…Kram, hmm.“
Bei dieser extremen Masse an Kleidung fällt Andrea die Entscheidung, wieviel Sandra wirklich braucht, nicht schwer!
„In unserem Fall…“
„…helfen wird.“
Die beiden machen sich ans Aussortieren, von ihren 420 Teilen darf Sandra insgesamt 84 Teile behalten. Die nächsten 2 Wochen muss sie mit dieser abgespeckten Garderobe auskommen!
Dafür müssen die Sachen vor allem gut kombinierbar sein: Weiße und Schwarze Basic-Shirts sind unerlässlich, aber auch die BlueJeans, die Sandra gern trägt, dürfen nicht fehlen.
„Und jetzt…“
„…okay, 3.“
…aber in Sandras Schrank warten auch böse Überraschungen!
„Okay, äh, Horror…“
„…nee, oh, uh, ah!“
Das Prinzip, nach dem ausgemistet wird, ist eigentlich ganz einfach:
„Wenn ich meinen…“
„…grau, Jeans, ja.“
Eine gründliche Ausmist-Aktion kann auch dabei helfen, die eigene Kleidung wieder mehr wert zu schätzen! Nach anderthalb Stunden haben Sie es geschafft – im Schrank ist wieder Platz!
„Auf jeden Fall…“
„…20%, wow!“
Die restlichen 30 Teile, die die 20% vollmachen, sind Sandras Sommerklamotten. Da die im Herbst und Winter nicht gebraucht werden, werden sie erstmal eingelagert.
„Wenn ich meine Winter…“
„…Fall zu Fall entscheiden.“
Empfehlenswert für angenehmen Geruch und auch gegen Motten sind kleine Säckchen aus Lavendel– rein damit! Aber wo rein eigentlich?
„Der Klassiker…“
„…ganz klein mit machen.“
Wichtig ist auch der Lagerort: Am besten im Schrank oder unter dem Bett, Hauptsache trocken und dunkel. Also besser nicht im Kellern oder auf dem Dachboden lagern!
Sandras Garderobe ist jetzt ordentlich geschrumpft. Aber reichen die Klamotten im Alltag wirklich aus? Das hält sie im Videotagebuch fest.
„Ich muss sagen…“
„…neue Outfits entstanden.“
Nach zwei Wochen zieht die 32-Jährige ihr endgültiges Fazit:
„Dafür, dass ich...“
„…viele andere zu.“
Dass man nur 20% der Sachen aus dem Kleiderschrank wirklich braucht, hat bei Sandra gestimmt.
Lediglich für besondere Anlässe gibt ihre Garderobe jetzt nicht mehr so viel her - dafür muss sie doch nochmal was aus ihren Kisten kramen. Ansonsten spart sie mit den wenigen Klamotten nicht nur Platz, sondern auch Zeit.