Wahnsinns Bilder und wir schalten live in die USA und sprechen jetzt mit unserem langjährigen Kollegen und RTL News Anchor Peter Klöppel, der mittlerweile in Sarasota in Florida mit seiner Familie lebt und mit unserer Reporterin, ihrem Ballin in Jacksonville. Ja, Guten Morgen, ihr zwei. Obwohl, ein guter Morgen ist es sicherlich nicht. Wir starten mit dir, Peter. Wie geht es dir und deiner Familie gerade?
Ja, wir haben das alles. Man könnte sagen, im Rahmen der Möglichkeiten gut überstanden. Es gibt keine Schäden hier in unserem Haus. Aber inzwischen haben wir keinen Strom mehr. Das heißt also, das, was wir befürchtet haben, ist genau eingetreten. Ich schalte jetzt hier mit der kleinen Handylampe und muss einfach gucken, dass wir die Verbindung irgendwie aufrechterhalten. Aber wie gesagt, uns geht es gut und es ist nichts passiert. Aber wir haben auch nicht damit gerechnet, dass uns was passiert, weil wir einfach in einem sehr soliden Haus wohnen und auch relativ weit weg von der Küste, sodass die Sturmflut, die dort immer noch jetzt viele Menschen bedroht, uns gar nicht erreicht hat. Aber der Wind, den haben wir natürlich erwischt.
Und ist der Sturm jetzt schon durch?
Nein, es war interessant. Also vor etwa drei Stunden hat uns quasi das Auge des Hurrikans erreicht und ist auch genau über uns hinweggezogen. Das heißt also, wir hatten hier eine Stunde lang gar keinen Wind und danach ging es dann wieder los. Also vor knapp zwei Stunden allerdings kam der Wind jetzt aus der anderen Richtung, aber es weht immer noch heftig und wir gehen mal davon aus, dass es auch noch 5 bis 6 Stunden so weitergehen wird.
Du hast ja schon mal einen Hurrikan dort vor Ort erlebt. Wie war das und wie unterscheidet der sich von dem jetzigen?
Jeder Hurrikan ist anders, sagt man hier. Und es ist tatsächlich so Die Zugbahnen sind immer unterschiedlich, die Stärken sind unterschiedlich. Dieser hier war auch für Florida eine Novität, muss man sagen. Seit mehr als 100 Jahren ist kein Hurrikan mehr direkt auf die Westküste hier so frontal drauf getroffen wie jetzt Milton. Die Windgeschwindigkeiten waren extrem hoch und man hat gerade in der Gegend rund um Tampa mit einer starken Sturmflut gerechnet. Das ist, weil der Sturm sich am Ende noch mal, sagen wir mal ein.
So, okay, da hat es jetzt nicht mehr geklappt. Peter Kloeppel noch zu Ende zu hören oder wir sehen ihn jetzt gerade noch mal, okay. Peter Da hat die Verbindung jetzt leider nicht so ganz mitgespielt. Aber vielen Dank für das, was du uns sagen konntest und wir drücken die Daumen, dass ihr da heil durchkommt. Jetzt. Und passt gut auf euch auf, bitte. Und wir schalten an dieser Stelle weiter zu Ihrem Ball. Einen für uns in Jacksonville, Ihrem. Wenn man jetzt so hinter dich guckt, dann sieht es da eigentlich ganz friedlich aus. Oder wie ist die Situation bei dir?
Also bei uns geht es tatsächlich erst so langsam los. Es regnet und das schon seit gestern. Ununterbrochen. Es war mal weniger, aber wir merken schon, dass es jetzt gerade eben von Stunde zu Stunde immer weiter zunimmt. Was wir jetzt auch schon anfangen zu merken ist, dass der Wind eben zugenommen hat. Immer mal wieder gibt es auch stärkere Böen, aber ich glaube, das wird erst in den nächsten Stunden hier in Jacksonville noch mal zunehmen. Wenn dann eben der Ausläufer vom Hurricane oder die ersten Ausläufer hier den Ort erreichen. Wir sind ja hier recht nah am Wasser. Das bedeutet eben, wenn es weiterhin so stark regnet und danach sieht es ja aus, hat man hier. Oder man kann es nicht ausschließen, dass es hier auch zum Hochwasser kommt. Und Hochwasser führt eben zu weiteren Schäden. Es kann natürlich auch sein, dass auch hier diese Ortschaft von Stromausfällen betroffen sein könnte. Stand jetzt sieht es erst mal noch nicht danach aus. Aber derzeit sind ja bereits schon über 1 Million Haushalte hier in Florida ohne Strom.
Also gibt es da schon einen ersten Überblick über erste Schäden und Verletzte.
Also einen genauen Überblick gibt es noch nicht. Das ist natürlich Stand jetzt auch super schwierig, da schon was zu sagen, weil der Hurrikan eben noch hier über Florida hinwegfegt. Natürlich gibt es bereits Schäden. Ja, es gibt ja einige Ortschaften, die vor allem an der Westküste schon unter Wasser stehen, wo eben Häuser bereits zerstört wurden. Aber man muss eben, um etwas Genaueres zu sagen, noch abwarten, weil man gewisse Orte auch noch gar nicht erreichen kann, weil die eben schon unter Wasser stehen und man eben auch noch nicht ausschließen kann, dass vor allem die Ostküste auch noch vom Hochwasser betroffen werden kann. Über verletzte Personen haben wir derzeit noch keine Informationen. Auch da müssen wir tatsächlich noch erst mal abwarten.
Wir werden im Laufe des Tages auch noch oder des Morgens wieder mit dir sprechen. Vielen Dank auch erst mal an dich. Nach Florida, Nach Jacksonville.