Der Bravery-Express - ein Zug des Mutes.
Und der Hoffnung. Auf eine baldige Waffenruhe?
Am frühen Morgen erreicht Friedrich Merz die Ukraine.
In der ersten Woche als Bundeskanzler - und dem 80. Jahrestag vom Ende des 2. Weltkriegs.
Friedrich Merz (emotional!!)
Bundeskanzler
"Ich bin persönlich am Ende dieser Woche auch ein Stück bewegt , dass es mir als Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland heute erlaubt ist , in diesem Kreis hier zu stehen"
HEUTE steht Deutschland an der Seite eines angegriffenen Landes.
Setzt sich gemeinsam mit Frankreich, England und Polen für eine Waffenruhe ein. Und die Ukraine willigt ein.
Wolodymyr Selenskyj
Präsident Ukraine
"Wir sind übereingekommen, dass ab Montag, dem 12. Mai, ein vollständiger und bedingungsloser Waffenstillstand für mindestens 30 Tage gelten soll."
Doch der Besuch ist auch ein Symbol. Wir stehen hinter euch!
Die Verbündeten erhöhen den Druck auf Russland. Fordern Präsident Putin auf der Waffenruhe zuzustimmen.
Emmanuel Macron
Präsident Frankreich
"Im Falle von Verstößen gegen den Waffenstillstand haben wir massive Sanktionen vorbereitet. Diese werdenzwischen den Europäern und den Vereinigten Staaten koordiniert."
Europa spricht mit einer Stimme. Und die ist auch wieder die der USA. Am Mittag führen beide ein, wie es heißt, produktives Telefongespräch.
In der Nacht hatte US-Präsident in Richtung Russland und die Ukraine gemahnt.
Donald Trump
US-Präsident
"Und ich sage: Beendet diesen dummen Krieg. Das ist meine Botschaft an beide."
Der Schulterschluss des Westens setzt Russland unter Druck.
Dort stoßen die Pläne auf Ablehnung. "Schiebt euch Friedenspläne in den Arsch", so der Vizechef des nationalen Sicherheitsrates Medwedew.
Aufsager Nadine
"Diese Reise hat vor allem eins große Gesten und viel Symbolik Solidarität mit der Ukraine und Geschlossenheit in Europa . Offen ist allerdings , wie Wladimir Putin reagiert . Bislang lässt er sich von der Forderung nach 30 Tagen Waffenruhe offenkundig eher weniger beeindrucken."