Wer hat Joel umgebracht, warum musste der sechsjährige Junge sterben? Diese Fragen sind allgegenwärtig in der 500-Seelen-Gemeinde in Mecklenburg-Vorpommern und ihrer Umgebung. Immer wieder kommen Menschen zu der kleinen Gedenkstätte, trauern um das tote Kind.
Eine Mutter, die mit ihrem Sohn gekommen ist, berichtet von ihren Sorgen. „Es ist einfach eine Angst die in uns allen lebt, weil wir einfach wissen, derjenige der das Böse getan hat, ist unter uns.“ Die Frau aus dem Nachbarort hofft seit Tagen, dass endlich „die Nachricht kommt, wir haben ihn.“ Erst dann könnten die Meschen hier wieder zur Ruhe kommen.