Ortsmarke: Aachen, Nordrhein-Westfalen
Für diesen Nervenkitzel hatten sie eigentlich nicht bezahlt. Eine Stunde lang sind 24 Besucher der Aachener Osterkirmes 25 Meter über dem Boden gefangen. Unter den Fahrgästen sind auch diese Aachener Studenten.
OT Inka Pfeil, (Wollte den Sonnenuntergang genießen)
„Zwischendurch sind auch mal die Tränen gekullert. Ich glaub ich bin auch schnell der Mensch, der ein bisschen Panik bekommt."
OT Stefanie Leusch, (Wird die Fahrt nicht vergessen)
"Oben war eigentlich relativ eine ruhige Stimmung, da waren ein paar Leute, die haben angefangen zu weinen, aber an sich ist da jetzt keine Panik ausgebrochen oder so, was ja auch gut für alle war."
Es wird dunkel und kalt, bis die Feuerwehr endlich mit Drehleitern anrückt.
OT Marco Prümmer, Feuerwehr Aachen
"Es waren ein paar Kinder dabei, da wurde es dann auch eben Zeit, dass wir die runter bekamen, weil sie auch ein bisschen Angst bekamen, was ja auch normal ist, aber da waren viele jüngere Leute, ich sag mal zwischen 20 und 30, da musste man nicht viel beruhigen, für die war das dann eigentlich eine interessante Sache, die haben wir runter gebracht und dann war dat okay."
Grund für den unfreiwilligen Stopp war übrigens ein technischer Defekt, sagt der niederländische Betreiber:
OT Ad Ordelman, Schausteller
"Es war ein kleiner Fehler mit großer Wirkung. Es war ein kleines Problem, eine kleine Feder ist rausgesprungen und deswegen hat das nicht gut funktioniert."
Alle 24 Kirmesbesucher - darunter vier Kinder - haben nach mehr als einer Stunde wieder festen Bo-den unter den Füßen. Und haben künftig eine spektakuläre Geschichte mehr zu erzählen.