Jörg Teichfischer ist noch schwach auf den Beinen, geht während seines Reha Aufenthalts mit einer Pflegekraft spazieren. Er ist verheiratet, hat drei Töchter, steht mitten Leben. Mitte März, mit gerade einmal 48 Jahren, erleidet Jörg Teichfischer plötzlich einen Herzinfarkt. Eine solche Maschine rettet sein Leben.
Jörg Teichfischer: „Im großen und ganzen bin ich froh und dankbar, dass das jetzt bei mir angewandt wurde und ich jetzt noch hier bin.“
Zunächst wird Jörg Teichfischer von einem Notarzt mit einer Herzdruckmassage und einem Defibrillator 55 Minuten reanimiert und auf die Intensivstation des Ortenau Klinikums in Baden-Württemberg gebracht, wo er weitere 17 Minuten reanimiert wird. Doch sein Herz beginnt erst dann wieder zu schlagen, als die Ärzte ihn an dieses Gerät anschließen.
Prof. Philipp Diehl, Chefarzt am Ortenau Klinikum: „Dieses System zieht aus aus Leisten das venöse Blut also das sauerstoffarme Blut, in die Maschine, reichert es mit Sauerstoff an und gibt es in den Patient zurück und überbrückt damit das stehende Herz.“
Mit Erfolg. Das Herz von Jörg Teichfischer pumpt wieder selbstständig Blut durch seinen Körper und die Kardiologen setzen ihm anschließend einen Stent ein, also eine künstliche Gefäßstütze, die verschlossene oder verengte Blutgefäße offenhält. Jörg Teichfischers Herz erholt sich wieder und er kann sich Schritt für Schritt von seinem Herzinfarkt erholen.
Prof. Philipp Diehl, Chefarzt am Ortenau Klinikum: „Das ist keine Selbstverständlichkeit, dass jemand der solange unter Reanimationsmaßnahmen…. Dass es dem danach so gut geht..mehr kann man nicht motivieren und ich bin optimistisch, dass es ihm auch in Zukunft gut geht.“
Bei vergleichsweise jungen Herzinfarktpatienten, die wie Jörg Teichfischer keine Vorerkrankungen haben, ist die Wahrscheinlichkeit, dass das System Leben rettet, deutlich höher. Sein Ziel:
Jörg Teichfischer: „Das ich wieder für meine Familie da sein kann…dass ich einfach wieder ein normales Leben führen kann.“
Ohne diese Maschine würde Jörg Teichfischer nicht mehr leben. Und er ist extrem dankbar dafür, sogar ohne