Die berühmte Skirennläuferin Rosi Mittermaier ist tot. Sie starb am 04. Januar 2023 an Krebs. Einer ihrer langjährigen Freunde, Markus Wasmeier, hat die Sportlerin bis zuletzt begleitet und uns intime Einblicke in ihre letzten Minuten gewährt.
Wie war die Atmosphäre Zuhause bei Rosi?
Wasmeier Es war ein ganz eigenes Klima. Das war alles ruhig. Sie war mittendrin, die Kinder waren da, haben es aber für ganz normal gefunden, dass es der Oma nicht gut geht. // Es war sehr entspannt und jeder war dankbar, dass man noch Zeit zum Verabschieden hatte.
Wie hat Rosi die letzten Wochen Zuhause erlebt?
Wasmeier Wer die Rosi kennt, weiß, dass sie ein extrem großes Herz und eine extreme Energie hat. Unglaublich! Sie hat da durchgekämpft. Der Krebs ist ein fürchterlicher Schicksalsschlag, aber sie war nie böse, sie hat immer nur gesagt: Es ist alles gut, ich kann jetzt gehen.
Welches Vermächtnis hinterläss t Rosi?
Wasmeier Bis heute ist sie eine der bekanntesten Ski-Läuferinnen und das wird über ihren Tod hinaus so bleiben. Sie wird immer die Rosi bleiben, die wir alle im Herzen haben und das ist einzigartig. Weil sie eben nicht als Sportlerin gesehen wird, sondern als Mensch. // Für Rosi war Skisport Zuhause. Sie hat es geliebt, den Schnee, und das alles. Der sportliche Erfolg war für sie gar nicht so wichtig. Das wichtigste waren ihr ihre Freunde und Familie. // Aber da legt sie keinen Wert drauf, dass da was bleibt. Das passt nicht zu ihrer Bescheidenheit. Hauptsache sie bleibt im Herzen ihrer Freunde und Familie und immer wenn wir was Schönes sehen, werden wir an sie denken.