Marcel Remus reicht es!
Zum dritten Mal innerhalb weniger Monate werden die Augen eines Plakats in Palma de Mallorca ausgestochen, das ihn zeigt. Der Luxusmakler hat jetzt eine Belohnung von 10.000 Euro für Hinweise ausgesetzt, die zum Täter führen.
Am Mittwoch (11. Juni) platzt dem 38-Jährigen in einem Reel auf Instagram der Kragen. Eins seiner Werbeplakate, die auf Mallorca in bester Lage hängen, ist jetzt zum dritten Mal beschädigt worden. Und die Täter scheinen es auf den Immobilienmakler selbst abgesehen zu haben. Denn sie haben seinem Foto die Augen ausgestochen. Im Gespräch mit RTL erzählt Remus: „Das ist eine Lage, wo am Tag zwischen 7.000 und 10.000 Menschen vorbeilaufen. Das Schild habe ich da schon seit mindestens 15 Jahren. Seit ca. drei Monaten ist es so, dass sich scheinbar irgendjemand einen Streich erlaubt, indem er mir die Augen ausschneidet.”
Der Millionen-Makler berichtet weiter: „Beim ersten Mal habe ich nichts gemacht. Beim zweiten Mal habe ich gedacht ‘das kann ja nicht sein’, bin dann auch zur Polizei und habe eine Anzeige gemacht.“ Von der Polizei erhält er die Auskunft, dass sie ohne Anzeige die Kameras nicht einsehen können, die vor Ort hängen. Also erstattet Marcel Remus offiziell Anzeige. In der Nacht zum Mittwoch werden die Augen das dritte Mal ausgestochen: „Jetzt bin ich wieder zur Polizei, wir haben die zweite Anzeige gemacht!” Da sich der Zeitpunkt der Attacke recht gut einschränken lässt, bittet er darum, die Bilder auszuwerten.
Natürlich möchten wir wissen, ob er selbst jemanden in Verdacht hat. Der Makler: „Gar nicht. Ich habe mit keinem Menschen Probleme, also ich weiß nicht, was das auf sich hat. Vielleicht ist es irgendwie ein Mitbewerber, ein Makler, ein Konkurrent, der mich irgendwie blöd findet, aber es ist total seltsam.”
Die Auswertung der Bilder soll laut Polizei etwa eine Woche dauern. Und besonders wundert sich Marcel Remus über eine Sache: „Das Plakat hängt so weit oben, du musst ja mit einer Leiter ankommen und da hochkrabbeln. Wer traut sich denn sowas? Das ist schon verrückt.”