Philip Paxson fährt spät in der Nacht vom neunten Geburtstag seiner Tochter nach Hause und stirbt, weil er sich auf sein Navi verlässt.
Der Kartendienst Google Maps soll ihn auf einer unbekannten Route über eine vor neun Jahren eingestürzte Brücke geleitet haben. Paxson folgt dem Navi und stürzt mit seinem Auto sechs Meter in die Tiefe. Er überlebt den Unfall nicht. Seine Ehefrau verklagt nun Google.
„Alles, von dem wir dachten, es wäre unsere Zukunft, ändert sich und verschwindet innerhalb eines Augenblicks.“
Wie es heißt, haben bereits zuvor mehrere Nutzer des Dienstes die eingestürzte Brücke gemeldet – passiert ist jedoch nichts. Keine Schilder, keine Absperrungen – nichts deutete auf die tödliche Gefahr hin. Die Anwälte der Familie beklagen, dass Google wissentlich Autofahrer über die eingestürzte Brücke geleitet hat.
„Obwohl sie von vielen Nutzern über die Gefahr informiert wurden.“
Mit ihrer Klage will Alicia Paxson vor allem andere Autofahrer schützen.
„Wir wollen nur sicher gehen, dass das niemandem mehr passiert.“
Google hat sich unterdessen mit einem kurzen Statement zu Wort gemeldet.
„Wir haben tiefes Mitgefühl mit der Familie Paxson. Unsere Stärke ist es, akkurate Routeninformationen bereitzustellen. Wir werden diesen Fall untersuchen.“