Chris Harm: „Was mich nervt, für die Hater ist es gefundenes Fressen.“
Wahre Worte vom „Lord of the Lost”-Frontmann Chris Harms. Für Deutschland gab es beim Eurovision Song Contest einmal mehr die Megaklatsche: Wie schon im Vorjahr müssen wir uns mit dem letzten Platz zufriedengeben.
Für die Rocker aus Hamburg keine einfache Situation.
„Ich weiß nicht, wie gut es sich anfühlt, sich in Hass zu suhlen. Ich glaube, da fühlt es sich jetzt tausend Mal besser an, Letzter zu sein, aber gute Gefühle mitzunehmen. Es lohnt sich sehr, Teil dieses Events zu sein.“
Schon vor ESC-Beginn haben die deutschen ESC-Fans jede Menge Hoffnungen in die fünfköpfige Band gesteckt. Dass sie den Erwartungen nicht gerecht werden konnten, schmerzt – nichtsdestotrotz sind sie dankbar.
O-Ton Chris Harms: „Ich bin auch total stolz drauf. Auch wenn es sich international nicht durchgesetzt hat. Dass man uns hier hergeschickt hat, da bin ich stolz drauf.“
Den Sieg einheimsen konnte Loreen aus Schweden. Und wie sagt man so schön: Nach dem ESC ist vor dem ESC - vielleicht schaffen wir es ja nächstes Jahr!