Freitag, der 13. Ist für Lola Weippert zu einem echten Unglückstag geworden: In Kapstadt greift sie ein Mann an und zerstört das Fenster ihres Leihwagens.
„Und ich habe mit Händen und Füßen gestrampelt, ich habe geschrien und habe Gott sei Dank geschafft, diesen Mann irgendwie zum Gehen zu animieren.“
Mit einem kaputten Fenster und einem blauen Auge ist die Moderatorin gerade nochmal davongekommen – aus dem Überfall hat sie aber etwas gelernt, wie sie uns im RTL-Interview erzählt.
„Südafrika ist ein wunderschönes Land, aber leider vergisst man, wie gefährlich dieses Land ist, welche Armut hier herrscht. Und ich mag dem Mann noch nicht mal einen Vorwurf machen, weil wenn man seine Familie nicht ernähren kann, wenn man kein Essen, kein Trinken hat, wenn man kein Geld hat - ich weiß nicht, ob wir nicht vielleicht dasselbe machen würden. Ich bin wahnsinnig dankbar für diese Lektion, dass wir mit einem blauen Auge davon kamen und ich jetzt dankbarer bin, am Leben zu sein.“
Außerdem habe die 26-Jährige jetzt einen anderen Blick auf ihre eigene Rolle in der Welt, wenn sie auf Reisen ist – und einen Tipp für alle, die auch Südafrika besuchen wollen.
„Ich weiß, wir sind weiße, privilegierte Menschen, die sich einfach nur an den wunderschönen Orten herumtummeln mit anderen privilegierten Menschen. Aber das sorgt einfach dafür, dass man sehr schnell diesen Bezug zu dem verliert, was hier eigentlich Sache ist und das ist Korruption, es ist unglaublich viel Armut und es ist sehr viel Kriminalität. Also: Wenn ihr hierher kommt, bitte bitte passt auf euch auf.“
Damit am Ende nicht sogar noch Schlimmeres passiert als bei Lola.