Wo ist Lina? Es ist die Frage, die mittlerweile einen ganzen Ort beschäftigt.
Die 15-Jährige ist auf dem Weg zum Bahnhof in der französischen Stadt Saint-Blaise-LaRoche verschwunden – wollte eigentlich zu ihrem Freund. Für ihre Mutter Fanny der absolute Alptraum:
„Mir geht es nicht gut, das ist sicher. Ich versuche, auf Kurs zu bleiben, denn so kann ich Lina helfen, weil sie mich stark machen muss, um ihr helfen zu können.“
Linas Freund wartet auf sie in Straßburg, doch da kommt sie nie an. Mittlerweile sucht die Polizei mit Hunden, Hubschraubern, Drohnen und Tauchern nach der 15-Jährigen – bisher ohne Erfolg.
„Ich kämpfe. Ich werde nicht aufgeben und das ist eine Gewissheit bis zum Ende. Also ja, ich danke allen Menschen, die gekommen sind und sich mit Lina und mir solidarisiert haben. All diese Menschen, die wohlwollend waren. Ich danke ihnen, ja. Es ist herzerwärmend zu sehen, dass es viele gute Leute gibt.“
Denn die Hoffnung ihre Lina zu wieder zu finden, will Fanny keinesfalls aufgeben.
Sie hat sich in den letzten Tagen sehr gefreut. Sie befand sich in einem Gemütszustand eines glücklichen, gesunden, erfüllten jungen Mädchens, dem es sehr gut geht.
Und genau dieses Mädchen hofft Fanny bald wieder in die Arme schließen zu können.