DAS hier sollte verboten werden!
Vater „Dass sowas tödlich endet. Hätte nie gewusst, keiner gesagt. Musste ich jetzt lernen am Tod meines Kindes.“
Als seine Tochter Leonie stirbt, ist sie gerade mal 17. Die Deo-Challenge: im Internet DER Hype für Jugendliche.
Dabei sprühen sie sich möglichst lange Deo auf die Haut - bis zur absoluten Schmerzgrenze.
Oder atmen es lange Zeit ein.
So war es bei Leonie, wie ihr Vater uns erzählt. Das erste Anzeichen: Eine Blase auf dem Oberschenkel.
Vater „Und als wir sie gefragt haben, wie sie sich diese Brandblase zugezogen hat, sagte sie damals, das wären Mückenstiche und hätte sie gekühlt mit einem Kältespray und sie hätte zu lange dieses Kältespray angewendet. Und das war für uns damals natürlich plausibel.“
Doch das angebliche Kältespray war Deo.
Alexander Hellmich hat von all dem nichts mitbekommen. War sich den Risiken der sozialen Netzwerke nicht bewusst.
Wie gefährlich die Deo-Challenge sein kann, zeigen wir anhand eines Versuchs - mit Schweinehaut, die der menschlichen sehr ähnlich ist.
Dr. Mark Benecke besprüht diese Haut mit einem simplen Deo. Die Oberfläche verändert sich sofort!
„Also hier würde ich jetzt sogar als Laie sagen, dass das schon abgestorbenes Gewebe ist. Oder liege ich da falsch?“
„Nein, da liegst du richtig.“
Beneke „Entweder bildet sich eine Blase, das ist der bessere Fall oder du hast Pech. Es gibt eine offene Wunde, die sich sehr leicht entzünden kann. Oder wenn es noch tiefer geht, oder flächiger wird, musst Du eine Hauttransplantation machen.“
Die 17-jährige Leonie hat in ihrer Todesnacht das Deo eingeatmet – zu lange – und verlor dann das Bewusstsein. Es folgt ein Kreislaufstillstand. Leonie erstickt.
Ihr Vater richtet sich jetzt an alle Eltern mit diesem deutlichen Appell:
Vater „Wenn euch etwas seltsam vorkommt, wenn euer Kind sich verändert, kontrolliert das, kontrolliert es eng und dringt, auch wenn es unangenehm ist, wenn es sein muss, auch in die Privatsphäre ein. Weil eure Kinder können das noch nicht überblicken. Und auch für uns Erwachsene ist es sehr, sehr schwer, das richtig einzuschätzen. Ich gestehe freimütig, ich habe es nicht richtig eingeschätzt und die Konsequenz ist verheerend.“
Mittlerweile hat TikTok seine Seite für die Deo-Challenge gesperrt. Auch unser Appell: auf keinen Fall nachmachen!