Über eine Woche wird die gerade einmal neunjährige Valeriia aus Döbeln vermisst. Das junge Mädchen war am 3. Juni auf dem Weg zur Schule - kam dort jedoch nie an. Dann findet die Polizei unweit der sächsischen Stadt eine Leiche im Wald. Ob es sich dabei tatsächlich um Valeriia handelt, hat die Polizei bislang noch nicht bekannt gegeben.
Die furchtbaren Ereignisse der vergangenen Tage, direkt vor der eigenen Haustür, stellen das beschauliche 24 Tausend Einwohner-Örtchen unter Schock.
"Ja, es ist sehr traurig. Also ich kriege schon Gänsehaut! Weil ich selber vier Kinder habe. Nee, das ist sehr traurig hier in Döbeln. Das haben wir noch nie gehabt!"
"Wir müssen aufpassen und den Kindern immer wieder sagen: Nicht alleine irgendwo... selbst bei uns zuhause auf dem Grundstück werden wir sagen: Lauft nicht weg!"
"Döbeln ist eigentlich eine ruhige Stadt. Aber das nimmt schon, mit der Kriminalität und so, das nimmt schon ganz schön zu."
"Da gehe ich mit! Zum Sport, da bringe ich sie hin. Da hat man zu viel Angst!"
Insgesamt waren an der Suche nach dem jungen Mädchen mehr als 400 Polizisten beteiligt.