Mit minus 23 Grad ging es im sächsischen Marienberg-Kühnhaide in die neue Wetterwoche. So extrem eiskalt war es in diesem Winter noch nicht - und wird es möglicherweise auch nicht mehr werden. Denn aus dem schockgefrosteten Bibberfeeling geht es bald in spürbar wärmere Gefilde.
Denn mit der Umstellung der Wetterlage dreht der Wind, so dass vorfrühlingshafte milde Luft aus Südwesten und Westen zu uns kommt. Damit geht es von den Tiefstwerten im zweistelligen Frostbereich in den gefühlten Turbofrühling. Mit Spitzenwerten von 12 bis knapp 20 Grad.
Begleitet wird der Wetterwechsel zunächst noch ein einem freundlichen bis sonnigen Mix aus Sonne und Wolken, bevor es zum Donnerstag und Freitag etwas durchwachsener wird. Insbesondere im Westen sowie im Norden ist auch mal etwas Regen möglich.
Ob es derweil der große Durchbruch des Frühlings ist, lässt sich kaum beantworten. Fakt ist: Die Kältepole im Bereich des Polarwirbels bleiben zunächst auf Abstand, könnten aber zum Monatswechsel erneut in unsere Breiten vorstoßen, so dass Schnee und Kälte abermals mitspielen und uns den sogenannten Märzwinter schicken könnten.