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Seit drei Wochen im Dschungel verschollen: Kolumbien: Suche nach vermissten Kindern geht weiter

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Diese Spuren im Sand geben den Rettungskräften Hoffnung. Hoffnung, die vier vermissten Kinder tief im kolumbianischen Regenwald noch lebend zu finden - fast drei Wochen nach dem Absturz des Kleinflugzeugs, in dem sie saßen. Ihre Mutter und zwei weitere erwachsene Flugpassagiere haben das Unglück nicht überlebt, ihre sterblichen Überreste sind bereits gefunden worden: OT Maria Fatima Valencia, Mutter und Großmutter "Ich warte auf den Leichnam meiner Tochter. Ich trage diesen Schmerz in mir. Sie haben meine Enkelin noch nicht gefunden und ich bin sehr besorgt. Ich leide hier als Großmutter und weine um meine Tochter, die ich verloren habe." Aber die Hoffnung, ihre Enkelkinder zu finden, lebt. Nachdem die mehr als 200 Soldaten und zivilen Helfer in den vergangenen Tagen nahe des Flugzeugwracks erst einen selbstgebauten Unterstand, drei Kilometer weiter eine Schere, angebissene Früchte und noch mal einen Kilometer weiter ein Babyfläschchen gefunden haben, ist die Suche noch mal ausgeweitet worden: OT Astrid Caceres, Institut für Familienfürsorge "Die Rettungsmission hat den Namen 'Operation Esperanza', also Hoffnung. Wir hoffen und stimmen uns auch mit einheimischen Organisationen ab. Solange wir alle zusammenarbeiten, werden wir schnell zu Ergebnissen kommen". Doch der Regenwald ist hier im Süden Kolumbiens extrem dicht, es gibt keine Wege, kaum Lichtungen. Am Boden verliert man schnell die Orientierung und das ist nicht die einzige Gefahr: OT Ronny Schmidt, Survivaltrainer "Giftige Schlangen, Kriechtiere gibt's viele, Puma. // Dschungel ist niemals zu vergleichen mit Europa. Es ist unvorstellbar, wie dicht er ist und wie unüberschaubar." Die vier vermissten Kinder sind erst 13, neun und vier Jahre alt, das Jüngste sogar erst elf Monate. Normalerweise hätten sie keine Chance so lange im Dschungel zu überleben, aber: OT Ronny Schmidt, Survivaltrainer "Die Kinder dort vor Ort sind aus nem indigenen Volk, das heißt, die wachsen auch schon als Kleinkinder mit der Natur, in der Natur auf und die kennen alles. Das kann man nicht vergleichen mit unseren europäischen Kindern. Sondern die Kinder, wenn die aufwachsen im Dschungel oder am Amazonas, die kennen alles. Die wissen, was man halten muss was ich essen kann, was ich trinken kann, wie ich schlafen muss, das kennen die Kinder." Am anderen Ende der Welt geht die Suche nach den vermissten Kindern weiter, auch wenn in wenigen Stunden in Kolumbien die Sonne untergeht. Die Helfer wollen auch in der Nacht weiter suchen, immer in der Hoffnung, die Kinder noch lebend zu finden, tief im kolumbianischen Dschungel.

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