Sie leisten im wahrsten Sinne des Wortes einen echten "Knochenjob". Unsere Knochen tragen uns ein Leben lang – aber tun wir für ihre Gesundheit wirklich genug?
"ganz klar, gesunde Ernährung Top 1. Zweites Fitnessstudio, dass die Knochen richtig belastet werden.
"Ich wusste noch nicht, dass man da was tun kann oder muss."
"Im gewissen Alter, da fangen die Wehwehchen an. Jetzt versuche ich halt mich wieder sportlich zu betätigen."
"Mein ganzes Leben habe ich viele Milchprodukte zu mir genommen und ich habe immer noch gute Knochen."
"Ja, aber ich glaube, das ist ein Mythos oder?"
Mythos: Der Knochenaufbau findet nur in der Kindheit statt. Falsch. Knochen befinden sich ein Leben lang im Umbau! Ständig bauen sie sich auf und ab. Bis zum 35. Lebensjahr überwiegt allerdings der Aufbau. Danach gewinnt der Knochenabbau die Oberhand.
"Die Grundstruktur legen wir im Kindes- und Jugendalter an und was da schiefläuft, kann sich tatsächlich im hohen Alter negativ ausbilden."
Mythos: Milch stärkt die Knochen. Teils, teils. Richtig ist, in Milch steckt Kalzium – und Kalzium fördert einen starken Knochenaufbau. Mit etwa 1200mg pro Tag brauchen Jugendliche am meisten Kalzium. Über die Nahrung können wir den Bedarf decken - Einfach nur ein Glas Milch täglich, reicht da aber nicht aus!
„1 Glas Milch, um etwas gegen die Knochenbrüche zu tun - schöne Idee, aber so einfach funktioniert es nicht! Kalzium ist wichtig für den Körper, aber es reicht allein nicht aus. Da braucht es auch noch Co-Faktoren, wie Vitamin D, um dieses Kalzium einzubauen bzw. aufzubauen!"
Mythos: Die Knochenkrankheit Osteoporose haben doch nur ältere Menschen. Falsch. Die WHO zählt Osteoporose zu den Top-Ten-Erkrankungen weltweit! Und sie kann jeden treffen!
Osteoporose, auch Knochenschwund genannt, macht sich an den Knochen bemerkbar, indem zu schnell zu viel Knochenmasse abgebaut wird. Das kann in jedem Alter passieren! Tritt aber besonders häufig bei über 50-jährigen und häufiger bei Frauen als bei Männern auf. Wenn man an Osteoporose leidet, werden die Knochen über eine lange Zeit immer schwächer und können brechen. Betroffene bemerken die Krankheit oft erst sehr spät, wenn es zu plötzlichen oder häufigen Knochenbrüchen kommt. Besonders häufig betroffen sind Wirbelsäule, Handgelenk, Hüfte, Oberschenkel oder Schädelknochen.
„Es gibt A) Medikamente, die man dagegen nehmen kann, aber zweitens ganz wichtig: die sportliche Bewegung! Die Knochen wollen gefordert werden. Wenn wir das nicht tun, bauen die sich ab. Dann können wir so viel Kalzium da reinkippen wie wir wollen. Das nützt nichts."
Sogar eher im Gegenteil! denn ohne die Empfehlung eines Arztes können zu viel Kalzium und Co. sogar schädlich sein.