Diese kleinen, weißen Körner - ja, sie sind einfach manchmal das Salz in der Suppe!
"Es gibt den Geschmack im Essen würde ich jetzt sagen. Manchmal ist es doch ein bisschen fad und dann ist Salz ja so ein Gewürz, das das Essen ein bisschen geschmackvoller macht."
"Zum Kochen meine ich verwende ich zu wenig und dann wird nachgesalzen für die Gäste."
Eine Langzeit-Studie der MedUni Wien zeigt jetzt: Personen die - nach eigenen Angaben - ihr Essen häufig nachwürzen, haben ein um 39 Prozent höheres Risiko, Magenkrebs zu entwickeln.
"Das Gute ist aber trotz allem, dass Magenkrebs eine relativ seltene Krebserkrankung ist // Das betrifft in Deutschland so pro Jahr 5000 Frauen, 9000 Männer. Also das ist so die Größenordnung, und 40 oder 39 Prozent bedeutet dann einfach im Vergleich relativ zu Leuten, die nie salzen, haben dann die Immer-Salzer ein leicht erhöhtes Risiko."
Deswegen: Keine Krise wegen der Prise. Ganz im Gegenteil! Ganz auf Salz verzichten sollten wir nicht.
"Also der Vorteil von Salz ist, dass wir Salz als Mineral wirklich brauchen für einen gesunden, funktionierenden Stoffwechsel, auch für einen gesunden, funktionierenden Wasserhaushalt. Salz ist an ganz vielen Stoffwechselprozessen beteiligt."
Zu wenig Salz kann also auch gefährlich sein. Wir sollten mindestens 1,5 Gramm Salz pro Tag zu uns nehmen. Empfohlen sind etwa fünf bis acht Gramm - je nach Größe und Gewicht. Das ist in etwa ein Teelöffel. Gefährlich kann Salz ab mehr als 12 Gramm pro Tag werden, tödlich ab 100-150 Gramm.
Salz versteckt sich häufig in Fertigprodukten und verarbeiteten Lebensmitteln. Am besten also so gut es geht frisch kochen. Und die Expertin hat noch einen Tipp, um die empfohlene Menge Salz besser zu kontrollieren:
"Machen Sie einfach mal fünf Gramm Salz morgens in einen Eierbecher und verwenden Sie dieses Salz."
Und NUR dieses Salz. So können wir die richtige Würze in unserem Leben auch weiterhin bedenkenlos genießen.