Der 9-jährige Erol Hill aus Texas hat schreckliche Todesangst. Ein vorbeirasender Autofahrer schießt plötzlich ins Wohnzimmer. Im letzten Moment kann sich der Junge ducken.
Erol Hill: „„Ich rannte so schnell ich konnte, um nicht getroffen zu werden, in das Zimmer meiner Eltern, damit ich mich sicherer fühlte."
Seine Nachbarn, zum größten Teil Kinder und Jugendliche, sind zu dem Zeitpunkt draußen. Sechs von ihnen werden durch die Schüsse verletzt. Für Mary Jane Gonzalez, Erols Mutter, grenzt es an ein Wunder, dass ihrem Sohn nichts passiert ist: „Diese Schüsse waren nah. Es ging los, gerade als er sich hinsetzte. Wenn er nur eine Sekunde länger gestanden hätte, wäre er getroffen worden“
Die Angst ist mittlerweile zu einem ständigen Begleiter geworden. Denn es ist nicht der erste Vorfall, den der kleine Junge miterleben muss. Nicht mal zwei Wochen vorher fielen vor dem Wohngebäude der Familie schon einmal Schüsse. Da war Erol gerade bei Nachbarn zu Besuch.
Erol Hill: „Ich habe Angst und bin nicht sicher. Ich will hier nicht mehr leben.“
An den Wänden erinnern Einschusslöcher an die erschreckenden Szenen - aber auch an das Wunder, dass Erol die Schuss-Attacke überlebt hat.