Der Weihnachtsmarkt in Leverkusen. HIER wollten die beiden IS-Anhänger offenbar einen Anschlag verüben, schon MORGEN, am Freitag, dem ersten Dezember.
In einer Telegram-Gruppe von IS-Anhängern hatten zwei Jugendliche die Tat geplant. Ein 15-jähriger Deutsch-Afghane aus der Nähe von Leverkusen sitzt mittlerweile in Untersuchungshaft. Auch einen 16-jährigen Russen aus Wittstock in Brandenburg nahm die Polizei fest. Er gilt als extrem gewaltbereit, soll bei seiner Festnahme ein Messer dabei gehabt haben. Mit einem Kleinlaster oder Brandsätzen wollten sie für Terror sorgen, auch eine Synagoge kam als Anschlagsziel in Frage.
"Am Ende hat man sich - und da wurde es dann konkret, in diesen Chats, schon auf einen ganz konkreten Anschlagsplan auf einen Weihnachtsmarkt verständigt." - Herbert Reul (CDU), Innenminister NRW
Angeheizt auch durch den Nahost-Konflikt ist laut Verfassungsschutz die Gefahr eines Anschlags so hoch wie seit langem nicht mehr.
"Das heißt: Unsere Kolleginnen und Kollegen sind mit erhöhter Aufmerksamkeit und auch in deutlich stärkerer Streifenwagenbesetzung unterwegs auf diesen Märkten." - Andreas Roßkopf, Gewerkschaft der Polizei
Um wenigstens das Gefühl von Sicherheit zu geben. Damit die Besucher die Weihnachtsmärkte ohne Angst genießen können.