Mir geht’s einfach richtig beschissen, ich kanns nicht anders sagen.
Für Influencerin Franziska Dully brach am Abend des 31. Oktober eine Welt zusammen. Eigentlich wollte sie gemeinsam mit ihrem Pferd Toffifee ein Halloween-Foto für Instagram schießen – doch irgendwas scheint mit Toffifee nicht zu stimmen. Sie ist gestresst und unruhig – und reißt sich plötzlich los. Sofort sucht Franziska mit Freunden die Umgebung ab – ohne Erfolg. Dann der erschütternde Anruf: in Leverkusen wurden ein Pferd von einem Zug erfasst – es ist Toffifee, die Franziska in schweren Zeiten so viel Halt gegeben hatte.
Die Toffifee war sozusagen ein Notkauf, ich wusste nicht, was ich da mache, ich hab einfach auf mein Herz gehört und mit der Zeit gemerkt, wie viel Glück ich hatte. Ich glaube, man sieht es auf allen Bildern, auf allen Videos, dass ich einfach nur strahle, wenn ich halt bei ihr bin. Und dann ist es passiert.
Denn für Franziska war Toffifee mehr als nur ein Pferd.
Ich hätte alles Mögliche machen können. Ich hätte weiter die Welt bereisen können und Menschen kennenlernen. Keine Ahnung, aber ich wollte einfach nur bei diesem Pferd sein. Ich habe so viele Therapien gemacht und ich war fünfmal in der Klinik, weil ich, seit ich ein Teenie bin, weiß, dass das so nicht geht und dass man so nicht leben kann. Und dann immer, wenn ich das Gefühl hatte. Jetzt wird es besser. Jetzt fange ich langsam an so was wie Glück zu empfinden, kam irgendein Hammer und hat das alles wieder kaputt gemacht.
Trotz des schweren Verlusts weiß Franziska: Sie muss und will weitermachen.
Ich habe ja sehr lange nicht mit meiner Mutter geredet. Und als sie mich gestern angerufen hat war das erste, was sie gesagt hat: Bitte schau so schnell wie möglich, dass du ein Pferd findest. Weil sie mich kennt und weil sie weiß, dass ich das ansonsten nicht schaffe.
Und in Franziskas Herz wird Toffifee auf jeden Fall für immer weiterleben.