Angst, Unbehagen, Verzweiflung - in den Gesichtern spiegelt sich der Schrecken des Krieges. Um sich vor Raketen zu schützen, haben sich die Menschen in der ukrainischen Stadt Mariupol in einer Notunterkunft versammelt. Unter ihnen sind insbesondere viele Familien mit Kindern.
Ervand Tovmasyan, Organisator:
"Gott bewahre uns davor, dass irgendwelche Raketen einschlagen. Deshalb haben wir alle hier versammelt. Wir können alles bereitstellen, auch Lebensmittel. Die Leute kommen und bringen mit, was sie brauchen. Wir sind jetzt schon den vierten Tag in Folge hier."
Eigentlich handelt es sich bei der Notunterkunft um eine Turnhalle. Seit Sonntag haben sich die Menschen darin verschanzt. Sie wünschen sich nur eines: Frieden.
Anna Delina, Einwohnerin Mariupols:
"Es gibt Hoffnung, weil jeder Frieden will, und irgendein Ergebnis, damit keine Zivilisten getötet werden. Wir sind hier die Mehrheit."
Trotz der Umstände versuchen die Schutzsuchenden in Mariupol also optimistisch zu bleiben. Die Friedensverhandlungen sind ihr größter Hoffnungsschimmer.