Pferde und Autos waren gestern – jetzt geht es im Quartett darum, Elon Musk, Kim Kardashian oder Greta Thunberg zu sammeln. Und bei dem Kartenspiel zählen somit nicht mehr Pferdestärken, Hubraum oder „Stockmaß“ (die Körpergröße bei Pferden), sondern Followerzahlen, Posts und Geburtsjahr zu vergleichen. Mehr zum kreativen Wandel der fantastischen vier Karten und die Erfindung von Patrick und Patrick aus Alsbach (Hessen) gibt’s im Video!
Altes neu verpackt.
Ein Spiel, das Generationen zusammenbringen soll.
Mit dabei: Elon Musk.
Wie das alles zusammenpasst?
Die Antwort darauf liefert das neue Kartenspiel „Battle of the Influencers“.
PATRICK ACKMANN / Erfinder von „Battle of the Influencers“
„Unser Kartenspiel ist quasi wie das gute alte Autoquartett, aber diesmal mit modernen Influencern aus der digitalen Welt in die analoge Welt geholt, zum Kartenspielen.“
Die Erfinder sind Patrick und Patrick aus Alsbach.
Die Idee eine neue Variante des klassischen Quartetts aufzusetzen kam ihnen während der Pandemie.
PATRICK ACKMANN / Erfinder von „Battle of the Influencers“
„In der Corona-Zeit haben wir das gute alte Brettspiel und auch Kartenspiele wieder ausgepackt. Man hat ja mit der Familie zuhause sehr viel Zeit verbracht und da haben wir entdeckt, dass das nicht alle Menschen machen. Das heißt viele Kinder im Schulbus und woanders haben natürlich am Handy gehangen und ihr Leben durchgescrollt und das wollten wir damit mal unterbinden.“
32 Karten, acht Kategorien.
Statt Autos, Lastwagen oder Formel 1-Boliden stehen hier Menschen aus sozialen Medien im Fokus.
PATRICK ROMETSCH / Erfinder von „Battle of the Influencers“
„Mit dabei sind Influencer, die sich sozusagen um das Thema Umwelt kümmern oder die sich um den Tierschutz oder für Body-Positivity einsetzen. Wir haben auch Influencer, die sich für’s Handwerk einsetzen.“
Wie zum Beispiel Sandra Hunke.
SANDRA HUNKE / Influencer
„Genau, hier sieht man mich als Comicfigur, was ich richtig cool gezeichnet finde, natürlich mit meiner Lieblingsmaschine.“
Die Lieblingsmaschine ist eine große Bohrmaschine…
Sie lässt ihre Fans an ihrem Leben als Mädchen auf dem Bau teilhaben und hat es so in das Spiel geschafft.
SANDRA HUNKE / Influencer
„Die Jungs haben mich damals auf Instagram angeschrieben und haben mir von ihrem Vorhaben erzählt und ich fand generell das Vorhaben sofort total genial und hab ssofort ja gesagt, weil ich es total cool finde generell in so einem Kartenspiel zu sein.“
Jede Karte ist versehen mit verschiedenen Kenngrößen wie Follower, Posts, Verrücktheit oder gewonnene Preise.
FREISTAND SPIELEN
„Follower 580.000.“
- „Oh, ich hab genauso viel.“
„Boah!“
- „Ihr habt beide Stich!“
Die Karte mit den besten Werten gewinnt.
Elon Musk ist als internationaler Star ganz oben dabei.
Einem weiteren Influencer im Quartett, Doc.Felix, fehlen aber die Spezialkräfte:
FELIX BERNDT / doc.felix
„Ich habe eine Fähigkeit, die meisten Sachen kann ich nicht, aber ich kann medizinische Inhalte cool und lustig und locker rüberbringen, dass sie jeder versteht und dass sich niemand langweilt. Und diese Fähigkeit auf der Quartettkarte – dann würde ich alle schlagen, aber sonst bei allen anderen Sachen würden die mich halt schlagen.“
Finanziert haben Patrick und Patrick ihr Projekt mit Online-Spenden.
Die spendable Spiele-Gemeinschaft kann auch mitbestimmen wie das Spiel weiterentwickelt wird.
PATRICK ACKMANN / Erfinder von „Battle of the Influencers“
„Also das große Ziel von dem Kartenspiel ist wirklich, dass die Generationen, Oma, Eltern und Kinder mal zusammenrücken. Viele strafen ja Social Media ab als was ganz Schlimmes. Und das darf man nicht verteufeln, wenn man gemeinsam drüber spricht, gerade die verschiedenen Generationen, da kommt man sich auch wieder viel näher.“
Erweiterungen sind in Planung. Neue Ideen gibt es jedenfalls genug.
FREISTAND
„Ich hab keine Karten mehr.“
- „Du hast gewonnen!“